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Sonntag, 8. März 2026

Basenfastenwoche: Brokkolicremesuppe basisch und Rückblick

Beim Basenfasten muss man nicht hungern – im Gegenteil. Es ist eine sanfte Form des Fastens, bei der man alle säurebildenden Lebensmittel weglässt (Industriezucker, tierische Produkte, Fertiggerichte, Kaffee, Alkohol, etc.). Dafür gibt es viel Gemüse, Pilze, Obst und Kartoffeln. Mit Mandeln und Erdmandeln kann man auch kreativ sein. Damit lassen sich klassische Rezepte auch gut umwandeln. Ich habe in der Basenfastenwoche mit Darmreinigung einige neue Rezepte getestet und ein neuer Favorit ist die cremige basische Brokkolicremesuppe ganz ohne Sahne. Direkt zum Rezept für basische Brokkolicremesuppe springen. 

Obst, Gemüse, Mandeln, Erdmandeln
Mit basischen Rezepten versuche ich meinen Säure-Basen-Haushalt auszugleichen, zu entschlacken und gleichzeitig mit dem hohen Balaststoffanteil die Darmtätigkeit anregen. Übersäuerung kann eine Ursache für viele Volkskrankheiten sein. Dem will ich entgegenwirken.

Ein- bis zweimal im Jahr tue ich deshalb meinem Darm etwas Gutes mit einem Reset, gewöhnlicherweise im Herbst und in der Fastenzeit im Frühjahr. Danach fühlt sich meine Verdauung immer besser an. Und nein, nicht immer kann ich mir dafür freinehmen. Mit etwas Vorbereitung lässt sich eine Basenfastenwoche auch im Arbeitsalltag durchführen. 


Und die leckersten basischen Rezepte lassen sich gut in den alltäglichen Speiseplan integrieren, vegan sind sie zudem. 


Rückblick Basenfasten März 2026

Basisches Müsli mit Obst und Erdmandelflocken




Zum Frühstück gab es ein basisches Müsli aus Obst (Apfel, Banane, TK-Beeren) und Erdmandelflocken. Dazu Kräutertee.







Zum Mittagessen auf der Arbeit gab es Salat oder Suppe, z.B. Selleriesalat mit Apfel, gehackten Mandeln und Mandelsahne-Dressing, Karotten-Apfel-Salat, Blattsalat mit Pilzen oder gebratenem Gemüse und Mandelblättchen oder Reste von der Brokkolisuppe. Das musste ich alles am Abend vorher vorbereiten.





 

bunter basischer Salatteller Selleriesalat mit Mandeln

Das Abendessen war etwas aufwendiger. Das ganze Gemüse muss vorbereitet werden. Aber damit kann man leckere und vielseitige Gerichte zaubern. Hungern muss man nicht. Dafür musste ich mehr als einmal pro Woche einkaufen und der Biomüll war auch voller als sonst – kein schlechtes Zeichen.

Blech mit Ofengemüse dahinter Avocadocreme mit TomatenTeller mit Zoodels, Pesto Rosso und reichlich Mandeln

Meine Rezepte hier auf dem Blog habe ich dazu leicht abgewandelt und mit basischen Zutaten ersetzt:

  

Auch Rosmarinkartoffeln mit mediterranem Gemüse und die Süßkartoffelpommes machen satt und schmecken hervorragend. Meine Neuentdeckung der Brokkolicremesuppe, basisch und cremig dank Mandelmus, gab es gleich am nächsten Mittag nochmals.

Video: Rückblick Basenfastenwoche März 2026



 


Rezept basische Brokkolicremesuppe


Brokkolicremesuppe mit Champignoneinlage















Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Portionen: ergibt 2 Portionen

Zutaten:

möglichst in Bio-Qualität kaufen
  • 1 Brokkoli (ca. 500 g), den Strunk in 1-cm-Würfel schneiden; die Röschen grob zerkleinern
  • 100 g Kartoffel, mehligkochend, schälen und in 1-cm-Würfel schneiden
  • 1 kleine Möhre, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 kleine Zwiebel, grob zerkleinert
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 l Gemüsebrühe, hefefrei
  • 3 EL Olivenöl, hitzebeständig
  • 2 EL weißes Mandelmus (z.B. von Rapunzel)
  • 1 TL gezupfter Thymian
  • ein paar Champignons (weniger als 200 g), in dünne Scheiben schneiden
  • Kristallsalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Muskatnuss, frisch gerieben

Zubereitung:

  1. Für die basische Brokkolisuppe 1 EL Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin 3 Min. leicht anbraten. Kartoffeln, Karotten und Knoblauch dazugeben, mit Gemüsebrühe ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. 
  2. Den Brokkolistrunk in die Suppe geben, 3 Min. kochen; dann die Röschen dazugeben und weitere 5 Min. mitkochen. 
  3. Anschließend die Suppe mit dem Mandelmus zusammen in einem Standmixer fein pürieren und zurück in den Topf geben. Dann mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. 
  4. Eine Pfanne mit 2 EL Öl erhitzen und die Champignons darin 5 Min. braten und mit Pfeffer abschmecken.
  5. Die Brokkolicremesuppe anrichten und mit den Champignons angerichtet genießen. 
Tipp: Darüber ein paar Mandelblättchen oder etwas Mandelparmesan (gehackte Mandeln mit Salz und Muskatnuss gemixt) passt auch gut.


Schaut hier bei mir vorbei:


Küchenelfe - auch hier zu finden: linktr.ee/kuechenelfe 
Ich bin überall @kuechenelfe, markiert mich, wenn ihr meine Rezepte ausprobiert habt.

Rückblick Basenfastenwoche als Reel auf Instagram: 
Rückblick Basenfastenwoche auf Facebook: 
Rückblick Basenfastenwoche auf TikTok: 

Mittwoch, 29. Januar 2020

Kichererbsen Kokosmilch Curry

Manchmal muss es schnell gehen. Das Rezept für Kichererbsen Kokosmilch Curry geht super schnell und ist aus der schnellen "zufällig vegan" Kategorie. Kichererbsen sind proteinreich, hier fehlt überhaupt kein tierisches Produkt. Die Kokosmilch macht dieses Curry wunderbar cremig.

Schnell gemacht und sehr lecker und obendrein sehr günstig - ideal für die Studentenküche.

Curry mit Kichererbsen und Kokosmilch


Rezept für veganes Kichererbsen Kokosmilch Curry

für 2 Personen oder für 2 Tage hintereinander

Zutaten:
220g Kichererbsen (im Glas)
Kokosöl
400ml Kokosmilch
200ml Gemüsebrühe oder Misobrühe (z.B. Pulver von Arche)
Salz & Pfeffer
1 TL Curry
Sojasauce
200g junger Blattspinat
optional: Cayennepfeffer (wer etwas mehr Schärfe braucht)


Zubereitung:
1. Kichererbsen abgießen, in einem Suppentopf in etwas Kokosöl anschwitzen. Mit Curry, Salz und Pfeffer würzen und kurz anrösten.

2. Kokosmilch angießen. Brühe in die Dose gießen und in den Topf entleeren.

3. Mit Sojasauce würzen und abschmecken. Ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Kichererbsen schön weich sind.

4. Blattspinat waschen und zum Curry geben. Unterrühren, bis er zusammenfällt.

5. In Suppentellern servieren.

Dies ist ein Rezept meiner einfachen #Veganuary 2020 Sammlung.



Meine beiden anderen, neuen veganen Rezepte sind hier verlinkt:


Jackfruit Curry mit getrockneten Aprikosen


Mac'n Cheese mit einer sämigen Cashewsauce

Dienstag, 28. Januar 2020

Cashew Mac'n Cheese vegan

Käsenudeln sind wunderbar - Pasta in jeder Variation sind überhaupt wunderbar. So ist es echt einfach vegane Nudelgerichte zuzubereiten. Den Käse kann man allerdings nicht ersetzen. Dieses Rezept für Mac'n Cheese und einer sämigen Cashewsauce ist einfach lecker, leicht käsig, aber doch irgendwie nussig.

Mir ist bewusst, dass viele vegane Rezepte für diese Art von Rezept mit Hefeflocken arbeiten. Da ich aber auf Geschmackverstärker verzichte und keine glutamatähnliche Stoffe in meinen Gerichten habe will, verzichte ich zumindest darauf. Die Barbecuesauce gibt genug Umami-Geschmack hier.

Cashew sind einfach toll. Eine Handvoll reicht mir als Snack. Ich liebe Cashewmilch auch als Kaffeesahne im Kaffee.

Probiert dieses Pastagericht mal aus.

Vegane Käsemakkaroni mit Cashewsauce

Rezept für Cashew Mac'n Cheese vegan

für 2 Personen oder eine besonder hungrige Person

Zutaten:
150g Cashewkerne, naturbelassen
250g Pasta, ich verwende Dinkel-Drelli (Hörnchenpasta oder elbow maccaroni)
1 TL Barbecuesauce
1 TL Senf, ich nehme englischen
1 Messerspitze Muskat, gemahlen oder frisch gerieben
Salz & Pfeffer
200g junger Blattspinat, gewaschen
heißes Wasser
100ml aufgefangenes Nudelwasser

Zubereitung:
1. Cashews in einer Schüssel 1-2 Finger breit mit heißem Wasser bedecken. 45-60 Minuten einweichen lassen.

2. Nach der Einweichzeit die Pasta in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung kochen.

3. Cashewkerne mit Einweichwasser in einen Hochleistungsmixer geben. Barbecuesauce, Senf und Muskat hinzugeben. Fein pürieren.

4. Cashewsauce mit einem Teigschaber aus dem Mixer in eine Pfanne büxieren. Salzen, pfeffer und mit etwas stärkhaltigem Nudelwasser vorsichtig erhitzen. Gewaschenen jungen Blattspinat hinzufügen, unterrühren und erwärmen bis er zerfällt. 

5. Fertig gekochte Pasta abseihen und unterheben. Servieren und genießen.

Dies ist ein Rezept meiner einfachen #Veganuary 2020 Sammlung.




Meine beiden anderen, neuen veganen Rezepte sind hier verlinkt:


Jackfruit Curry mit getrockneten Aprikosen

https://kuechenelfe.blogspot.com/2020/01/jackfruit-aprikosen-curry.html

Kichererbsen Kokosmilch Curry


Montag, 27. Januar 2020

Jackfruit Aprikosen Curry

Ich liebe die Kombination aus herzhaft, scharf und gleichzeitig süß. Mein Rezept für Jackfruit Curry mit getrockneten Aprikosen fällt genau in diese Kategorie. In die Sauce kann ich mich reinlegen. Aber probiert dieses vegane Version, inspiriert von Natürlich Leckers tollem indischen Aprikosenhuhn (auf YouTube) selber.

Hier ist meine vegane Variante mit indischem Touch.

Aprikosen Jackfruit Curry auf Tomatenbasis indisch


Rezept für Jackfruit Aprikosen Curry


für 2 Personen

Zutaten:
200g Jackfruit, in Stücke
100g getrocknete Aprikosen, in Stücke geschnitten
500g passierte Tomaten
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 TL Currypulver
1/2 TL Garam Masala
eine Messerspitze Kardamon, gemahlen
eine Messerspitze Zimt
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Koriandersamen, gemahlen
1/2 TL Chilipulver
250ml Gemüsebrühe
Salz & Pfeffer
eine Prise Zucker
außerdem:
gekochter Basmatireis als Beilage

Zubereitung:
1. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in feine Würfel schneiden. Zwiebel in einem großen Alugusstopf oder Wok in etwas Öl glasig dünsten. Ingwer, Knoblauch sowie indische Gewürze dazugeben. Etwas mitdünsten lassen.

2. Aprikosen hinzufügen, schließlich die Jackfruit.

3. Passierte Tomaten hineingießen. Behälter der passierten Tomaten mit Brühe auffüllen und in den Topf geben. Salzen, pfeffer und die Prise Zucker hinzufügen.

4. Ca. 20 Minuten köcheln lassen, währendessen den Reis kochen. Schließlich Curry abschmecken und evtl. nachwürzen.

5. Jackfruit Aprikosen Curry mit dem Reis in tiefen Tellern servieren.

Dies ist ein Rezept meiner einfachen #Veganuary 2020 Sammlung.



Meine beiden anderen, neuen veganen Rezepte sind hier verlinkt:


Mac'n Cheese mit einer sämigen Cashewsauce


Kichererbsen Kokosmilch Curry

Sonntag, 26. Januar 2020

Veganuary 2020 bei Küchenelfe

Der Januar ist jedes Jahr ein Neubeginn, ein neuer Start ins neue Jahr. Der Monat nach der Völlerei zu Weihnachten. Zeit für neue Vorsätze, Zeit an seiner Gesundheit zu arbeiten. Deshalb finde ich Veganuary eine gute Sache.

Auch auf Social Media kann man diesem Buzzword in diesem Monat nicht entkommen. Veganuary bedeutet für mich, mich an der veganen Küche zu versuchen, Rezepte auszuprobieren in ggf. in mein Repertoire mit aufzunehmen. Zudem praktiziere ich im Januar jeden Tag Yoga (mit der Hilfe von Yoga with Adriene auf YouTube) und da passt die vegane Philosophie hervorragend. Sonst ernähre ich mich eher vegetarisch bis flexitarisch, manchmal auch basenüberschüssig.

Dieses Jahr möchte ich drei meiner Rezepte von meinem veganen Januar auf meinem sonst vernachlässigten Blog festhalten. Vielleicht inspirieren sie ja jemanden. Vegan Küche muss nicht komplex und teuer sein, wie bei allen meinen Gerichten müssen sie vor allem schmecken.

Das sind die drei Gerichte von meinem Instagram Account, die ich in den nächsten Tagen vorstellen werden:

Jackfruit Curry mit getrockneten Aprikosen


Mac'n Cheese mit einer sämigen Cashewsauce


Kichererbsen Kokosmilch Curry



Folgt mir auf Instagram und Twitter für weitere #Essperimente: @kuechenelfe



Update: Meine drei neuen veganen Rezepte sind hier verlinkt:

Jackfruit Curry mit getrockneten Aprikosen


Mac'n Cheese mit einer sämigen Cashewsauce


Kichererbsen Kokosmilch Curry

Samstag, 31. Januar 2015

Sauerkrauteintopf: Deftig und wärmend

Sauerkraut ist ja bekanntlich sehr gesund. Dieser Sauerkrauteintopf ist mal etwas anderes. Ich habe die Idee aus einer kleinen Broschüre von Alnatura - ich fand die Idee super und habe das Rezept ein bisschen für harmonischere Geschmacksbalance angepasst. Vorher habe ich Sauerkraut nur klassisch gekannt oder eben roh mit probiotischer Wirkung. Dieser deftige und vegetarische Eintopf wirkt fast mediterran und ist schön wärmend in der kalten Jahreszeit. Ideales Essen bei Schneetreiben und noch eines dieser Gerichte, das aufgewärmt fast noch besser schmeckt.

Rezept Sauerkrauteintopf deftig


Rezept für Sauerkrauteintopf


Für 3-4 Portionen

Zutaten:
etwas Olivenöl
1 mittlere Zwiebel
2 Knoblauchzehen
450g Bio-Kartoffeln
500ml Gemüsebrühe (hefefrei, wenn nicht hausgemacht)
2 Bio-Paprikaschoten, rot
1 Dose Tomatenstücke
1 EL Agavendicksaft oder brauner Zucker
2 TL Paprikapulver, edelsüß
8 Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter, getrocknet
Salz (nicht jodiert) und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
ca. 200g Bio-Sauerkraut
1 EL Apfelessig

Zubereitung:
Zwiebeln, Kartoffeln und Knoblauch schälen, Paprika von Strunk und Gehäuse befreien. Zwiebeln, Kartoffeln und Paprika würfeln.

Zwiebeln in Olivenöl kurz andünsten. Knoblauch hinzupressen. Kartoffeln hinzugeben und kurz anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und Paprikawürfel sowie Tomatenstücke aus der Dose hinzufügen.

Abschmecken mit Salz und Pfeffer, Agavendicksaft bzw. braunem Zucker, Paprikapulver, Wacholderbeeren sowie Lorbeerblättern. Deckel drauf und ca. 10 Minuten garen lassen. Sauerkraut und Apfelessig hinzufügen und weitere 20 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

Der Eintopf ist gar, wenn die Kartoffeln weich sind. Ich nehme zum Testen die Fleischgaben, die ich irgendwie niemals für Fleisch verwende (das gibt es ja sowieso selten bei mir). Nochmal abschmecken, eventuell mit Salz, Pfeffer, Süßungsmittel und Essig für die ideale Geschmacksbalance nachjustieren. Danach noch schön heiß servieren.

Sauerkraut im Eintopf


Dazu Bauernbrot, rustikales Baguette, Zwiebelbrot oder Zwiebelseelen reichen. Probiert es mal aus - sehr lecker und schnell gemacht.

Sonntag, 16. Februar 2014

Chili sin Carne: heiß und scharf und ohne Fleisch

Bei Chiligerichten muss man beim Würzen mutig sein. Ob Chili con Carne oder Chili sin Carne, ich habe schon zu viele laffe und langweilige Chilikreationen gegessen. Gerade bei vegetarischem oder veganem Chilis, bei dem der Eigengeschmack des Fleischersatzes nicht hervor sticht, ist es wichtig gut zu würzen. Bei meiner Version von Chili sin Carne verwende ich Sojaschnetzel, deren Konsistenz zumindest an Hackfleisch erinnert, wenn man sie lange genug einweicht. Durch die leckere, nicht-langweile Würzung und angenehme Schärfe ist auch so manchen Fleischfressern unter meinen Freunden ein "¡Qué rico!" entlockt worden. Dies ist ein schöner, würziger und vegetarischer bzw. veganer Eintopf für die kalte Jahreszeit. Schmeckt auch toll aufgewärmt. ¡Que aproveche!




Rezept für Chili sin Carne

Rezept für 4 Portionen

Zutaten:
150g Bio-Sojaschnetzel, fein z. B. von Alnatura (auch erhältlich bei dm)
1 Msp. Chilipulver
1 Prise Salz
ca. 200ml heiße Gemüsebrühe, hefefrei
etwas Olivenöl
1 mittlere Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
2-4 Knoblauchzehen, fein gewürfelt (ich nehme 4)
1-2 rote Peperoni (Chilischoten), ohne Kerne oder Innenhäute fein geschnitten (mir reicht eine)
2 Dosen Tomaten, gehackt
1 Packung passierte Tomaten
200 bis 400ml Gemüsebrühe, hefefrei
2 rote Bio-Paprikaschoten, gewürfelt
1 Dose oder 1 Glas Bio-Mais, abgetropft
1 Dose Bohnen nach Wahl, abgetropft (ich nehme gerne weiße Bohnen statt
Kidneybohnen, lasse sie aber auch oft weg, wie auf dem Bild)
Gewürze (Nachwürzen nach eigenem Geschmack):
1TL Koriandersamen, gemahlen oder selbst zermörsert
1TL Kreuzkümmel, gemahlen oder selbst zermörsert
2TL Agavendicksaft
Meersalz & Pfeffer aus der Mühle
1-2TL Chilipulver
1EL Oregano, gerebelt
1TL Kakaopulver
1/2TL Zimt
frische gehackte Korianderblätter zum Servieren
Toppings: Guacamole, Saure Sahne (nicht vegan), geriebener Cheddar (nicht vegan)

Zubereitung:
Sojaschnetzel in eine Schüssel geben, mit Chilipulver und Salz würzen und mit kochend heißer Gemüsebrühe bedecken. Mindestens 10 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischen Zwiebelwürfel in etwas Olivenöl in einem großen Topf bei mittelhoher Hitze glasig dünsten. Zerkleinerten Knoblauch und Chilischote(n) hinzufügen und mit andünsten. Dann die Koriandersamen und den Kreuzkümmel unterrühren. Sojaschnetzel abgießen und ebenfalls zum Anbraten hinzufügen. Gehackte Tomaten und passierte Tomaten dazugeben und umrühren.

Nun die Paprikaschoten, den Mais und (falls gewünscht) die Bohnen hinzufügen. Ich lasse die Bohnen gerne weg - in einem Championship Chili sind auch keine Bohnen enthalten. Jetzt kräftig würzen mit Agavendicksaft, Salz & Pfeffer, Chilipulver und Oregano. Das Kakaopulver und der Zimt sind für Farbe und Geschmackstiefe. Mit Gemüsebrühe bedecken, umrühren und kurz abschmecken.

Mindest 20 Minuten oder länger köcheln lassen. Nochmals abschmecken und ggf. nachwürzen. Die Scharfe sollte angenehm im Abgang sein.

Heiß mit frischen Korianderblättern servieren. Auf das Chili tue ich gerne Guacamole, Saure Sahne und geriebenen Cheddar. Dann ist es natürlich nicht mehr vegan. Zum Chili kann man Reis, hefefreie Tortillachips oder Brot jeder Art reichen.

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Sonntag, 12. Januar 2014

Möhren-Ingwer-Suppe: Bunt und gesund

Gesund im Neuen Jahr! Dieses leckere und würzige Rezept für Möhren-Ingwer-Suppe ist wunderbar, um gesund im Neuen Jahr zu bleiben, ohne an Geschmack einzubüßen. Man braucht nur wenige Zutaten und die Suppe ist schnell fertig gemixt. Zudem ist sie vegan - ich persönlich lege gerne einen veganen Tag pro Woche ein. Eine tolle Suppe mit asiatischem Touch und einer schönen Farbe für euer Suppen-Repertoire.

Suppe mit Möhren und Ingwer
Suppe, die von innen wärmt

Rezept für Möhren-Ingwer-Suppe

Ergibt 2 Portionen

Zutaten:
1 mittlere Zwiebel
etwas Olivenöl oder Ghee
6 große Bio-Möhren, die ich nicht schäle
1 daumengroßes Stück Ingwer
1TL Agavendicksaft oder Honig
ca. 500-750ml Gemüsebrühe (hefefrei, d.h. ohne Geschmacksverstärker wie Glutamat oder Hefeextrakt)
1TL mildes Currypulver
1 Msp. Chilipulver
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl oder Ghee glasig dünsten. Möhren waschen, deren Enden abschneiden und in feine Scheiben schneiden. Ingwer schälen und fein würfeln. Möhren und Ingwer zu den Zwiebeln geben, Agavendicksaft hinzufügen und kurz andünsten.

Mit Curry, Chilipulver, Salz & Pfeffer würzen. Nun mit heißer Gemüsebrühe aufgießen bis die Möhren bedeckt sind. Möhren ca. 15-20 Minuten sehr weich garen.

Nun die Möhrensuppe oder auch Karottensuppe mit einem Pürierstab oder im Mixer fein pürieren. Evtl. Brühe nachgießen - ich mag sie etwas dickflüssiger. Abschmecken und ggf. nachwürzen.

Möhren-Ingwer-Suppe vor dem Servieren noch einmal gründlich aufkochen lassen und heiß servieren.

Mittwoch, 21. August 2013

Türkische vegetarische Frikadellen: Mercimek Köftesi mit Linsen und Bulgur

Ich liebe es, die Gerichte anderer Länder zu erkunden und mit fremdländischen Zutaten zu experimentieren. Die liebe türkische Nachbarin meines Onkels brachte mich auf dieses interessante Rezept, das ich sofort im Internet recherchiert habe. Da ich Linsen (mercimek) und Bulgur total gerne mag, musste ich das Gericht sofort ausprobieren.

Vegetarisch mit türkischem Touch und vegan dazu


Dieses Gericht ist total einfach, lässt sich mit Beilagen problemlos als vegetarierfreundliches Hauptgericht servieren und macht sich auch toll als vegane Option auf einem Büffet. Wenn man es ohne Dip serviert, ist es absolut vegan, da es keine tierischen Zutaten enthält. Attila würde das gefallen! Dies ist meine Version - vielleicht nicht authentisch türkisch, aber lecker und zutatenmäßig erweiterbar.




Rezept für Bulgur-Linsen-Frikadellen (Mercimek Köftesi) nach Küchenelfenart


Rezept für 2 bis 3 Personen als Hauptgericht oder eine kleine Platte voll auf einem Büffet
Zutaten:
1 Tasse rote Linsen
1 Tasse Bulgur, fein
Wasser aus dem Wasserkocher
1 gestrichener EL Gemüsebrühe, hefefrei
1 mittlere Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
Olivenöl zum Anbraten
1 EL Tomatenmark
1 EL edelsüßes Paprikapulver oder 1 EL Paprikamark
1 TL Kreuzkümmel
etwas Chilipulver
Meersalz & Pfeffer aus der Mühler
zum Garnieren: einige große Salatblätter

Zubereitung in 5 einfachen Schritten:

1. Schritt: Bulgur
Der Bulgur (Weizengrütze) sollte unbedingt fein sein - ich habe ihn im Türkenladen erstanden. Den Bulgur kurz waschen, mit ca. 2 Tassen kochendem Wasser übergießen und in einem Topf kurz aufkochen lassen. Die Gemüsebrühe hinzufügen, mit einer Gabel einmal umrühren und den Bulgur bei geringer Hitze ca. 5 Minuten garen, bis das Wasser aufgenommen wurde. Vom Herd nehmen, mit einer Gabel umrühren und weitere 10 Minuten ausdampfen lassen.

2. Schritt: Linsen
Die Linsen kurz abspülen und in einem Topf mit 1 1/2 Tassen heißem Wasser aufkochen lassen. Das Wassernicht salzen. Die Hitze reduzieren und die Linsen ca. 7 bis 10 Minuten weich garen. Danach vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen.




3. Schritt: Zwiebel-Gewürzmischung
Den Kreuzkümmel in einer heißen Pfanne vorsichtig zum Leben erwecken und antoasten. Anschließend in einem Mörser zermahlen. Ich mag den Kreuzkümmel am liebsten so fein wie möglich. Die Zwiebel in Olivenöl anschwitzen und den Knoblauch hinzufügen. Tomatenmark, Paprika, Chilipulver und Kreuzkümmel hinzugeben und etwas mit anschwitzen.

4. Schritt: Mischen und Formen
Den gegarten Bulgur und die weichen Linsen in eine Schüssel geben. Die angeschwitzte Zwiebelmischung hinzugeben, gründlich salzen und pfeffern und gut durchmengen, so dass sich die Gewürze gut verteilen. Nun die "Frikadellen" formen. Man kann mit der Hand kleine Würstchen formen. Ich hatte eine Schnittverletzung und habe deshalb mit 2 EL Knockerln geformt (wie bei Grießklößchen), die sehr hübsch aussehen. Zusätzlich braten muss man die Knockerln nicht, was mir sehr zusagt.

5. Schritt: Genießen
Man richtet die Mercimek Köftesi auf einer Platte mit großen Salatblättern an. Sie lassen sich lauwarm und auch kalt genießen. Ich habe dazu einen Jogurt-Gurken-Minz-Dip, einen gemischten Salat und frisches Fladenbrot serviert. Afiyet olsun!

Tipp: Am nächsten Tag habe ich die Reste in Spitzpaprika gefüllt und mit gewürztem Mandelmus in einer Tomatensauce überbacken. Noch ein leckeres veganes Gericht!