Beim Basenfasten muss man nicht hungern – im Gegenteil. Es ist eine sanfte Form des Fastens, bei der man alle säurebildenden Lebensmittel weglässt (Industriezucker, tierische Produkte, Fertiggerichte, Kaffee, Alkohol, etc.). Dafür gibt es viel Gemüse, Pilze, Obst und Kartoffeln. Mit Mandeln und Erdmandeln kann man auch kreativ sein. Damit lassen sich klassische Rezepte auch gut umwandeln. Ich habe in der Basenfastenwoche mit Darmreinigung einige neue Rezepte getestet und ein neuer Favorit ist die cremige basische Brokkolicremesuppe ganz ohne Sahne. Direkt zum Rezept für basische Brokkolicremesuppe springen.
Mit basischen Rezepten versuche ich meinen Säure-Basen-Haushalt auszugleichen, zu entschlacken und gleichzeitig mit dem hohen Balaststoffanteil die Darmtätigkeit anregen. Übersäuerung kann eine Ursache für viele Volkskrankheiten sein. Dem will ich entgegenwirken.
Ein- bis zweimal im Jahr tue ich deshalb meinem Darm etwas Gutes mit einem Reset, gewöhnlicherweise im Herbst und in der Fastenzeit im Frühjahr. Danach fühlt sich meine Verdauung immer besser an. Und nein, nicht immer kann ich mir dafür freinehmen. Mit etwas Vorbereitung lässt sich eine Basenfastenwoche auch im Arbeitsalltag durchführen.
Rückblick Basenfasten März 2026
Das Abendessen war etwas aufwendiger. Das ganze Gemüse muss vorbereitet werden. Aber damit kann man leckere und vielseitige Gerichte zaubern. Hungern muss man nicht. Dafür musste ich mehr als einmal pro Woche einkaufen und der Biomüll war auch voller als sonst – kein schlechtes Zeichen.
Meine Rezepte hier auf dem Blog habe ich dazu leicht abgewandelt und mit basischen Zutaten ersetzt:
- Ofengemüse mit Kartoffelspalten (ohne Feta oder Schmand-Dip) mit Avocadodip: zum Rezept für Ofengemüse
- Zuchininudeln mit rotem Pesto und Mandelparmesan statt echtem Käse oder Hartzweizennudeln: zum Rezept für Pesto Rosso
Video: Rückblick Basenfastenwoche März 2026
Rezept basische Brokkolicremesuppe
Kochzeit: 10 Minuten
Portionen: ergibt 2 Portionen
Zutaten:
- 1 Brokkoli, den Strunk in 1-cm-Würfel schneiden; die Röschen grob zerkleinern
- 100 g Kartoffel, mehligkochend, schälen und in 1-cm-Würfel schneiden
- 1 kleine Möhre, in kleine Würfel geschnitten
- 1 kleine Zwiebel, grob zerkleinert
- 1 Knoblauchzehe, gehackt
- 1 l Gemüsebrühe, hefefrei
- 3 EL Olivenöl, hitzebeständig
- 2 EL weißes Mandelmus (z.B. von Rapunzel)
- 1 TL gezupfter Thymian
- ein paar Champignons (weniger als 200 g), in dünne Scheiben schneiden
- Kristallsalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- Muskatnuss, frisch gerieben
Zubereitung:
- Für die basische Brokkolisuppe 1 EL Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin 3 Min. leicht anbraten. Kartoffeln, Karotten und Knoblauch dazugeben, mit Gemüsebrühe ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen.
- Den Brokkolistrunk in die Suppe geben, 3 Min. kochen; dann die Röschen dazugeben und weitere 5 Min. mitkochen.
- Anschließend die Suppe mit dem Mandelmus zusammen in einem Standmixer fein pürieren und zurück in den Topf geben. Dann mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
- Eine Pfanne mit 2 EL Öl erhitzen und die Champignons darin 5 Min. braten und mit Pfeffer abschmecken.
- Die Brokkolicremesuppe anrichten und mit den Champignons angerichtet genießen.











