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Sonntag, 10. August 2014

Wassermelonen-Schafskäse-Salat mit Oliven: Ein erfrischender Sommersalat inklusive Salatschüssel

Die Kombination von Wassermelone und Schafskäse ist sicher vielen aus der türkischen Küche bekannt. Dieser Sommersalat greift diese leckere Kombi auf und es entsteht ein erfrischender Salat, der sich im Sommer wunderbar als Grillbeilage und zu einem leichten Sommeressen (z.B. Gemüse und Kartoffeln aus dem Ofen) eignet. Probiert ihn doch einfach mal aus. Sehr lecker, wenn man auf diese Kombination steht.

Achtung beim Kauf von schwarzen Oliven


In diesen Salat gehören für mich ein paar schwarze Oliven. Beim Kauf von schwarzen Oliven muss man genau aufpassen: Vielfach handelt es sich bei schwarzen Oliven aus dem Supermarkt um gefärbte grüne Oliven, die natürlich nicht so intensiv schmecken. Deshalb hier genau auf die Zutatenliste gucken. Oder gleich beim Olivenhändler des Vertrauens kaufen.





Rezept für Wassermelonen-Schafskäse-Salat mit Oliven

Rezept für ca. 4 Personen oder als Beilagensalat zum Grillen

Zutaten:
1 schöne Wassermelone (ca. 2,5kg, kriegt man auch gut in türkischen Supermärkten)
200g Schafskäse (am besten den runden aus der Dose vom Türken, notfalls Feta)
ca. 100g schwarze Oliven (bitte keine geschwärzten)
1 kleinen Salatgurke, in Würfeln
für das Dressing:
4 großzügige EL (ich nehme den Löffel vom Salatbesteck) natives Olivenöl
2 großzügige EL Wasser
3 großzügige  EL Zitronensaft oder Limettensaft
Salz & schwarzer Pfeffer aus der Mühle
eine Prise Zucker (oder etwas Agavendicksaft, den ich hier bevorzuge)
eine Hand voll gehackter, frischer Minze
außerdem: einen Melonenausstecher (ein Löffel tut es auch)

Zubereitung:
Melonendeckel zackenförmig ausschneiden und abheben. Melone mit dem Melonenformer sauber aushöhlen, bis man auf das weiße Innere stößt (weiße Stellen entfernen, da sie nicht genießbar sind). Die ausgehöhlte Wassermelone kann als Salatschüssel verwendet werden, daher Vorsicht beim Aushöhlen des Boden, damit keine Locher entstehen.

Schaftskäse und Salat klein schneiden, Oliven in Ringe schneiden.

In einer großen Rührschüssel die Zutaten für das Dressing verrühren, zum Abmessen nehme ich den Löffel vom Salatbesteck und verrühre die Geschichte mit der Salatbesteckgabel. Wassermelonenbällchen, Schafskäse, Romanasalat und Oliven hinzufügen und vermengen. Evtl. kühl gestellt etwas durchziehen lassen.

Zurück in die ausgehöhlte Wassermelone füllen und servieren. Lecker, erfrischend und optisch ein Hingucker auf jeder Sommertafel!

Mittwoch, 29. Januar 2014

Käsestangen aus Blätterteig

In meiner Kindheit hat meine Mama oft diese Blätterteigkäsestangen gemacht, oft als Snack für Parties. Gekaufte Käsestangen schmecken meist viel zu salzig. Diese Käsestangen hier sind echt lecker. Gut, der Blätterteig ist gekauft - aber stundenlange Arbeit lohnt nicht für dieses Snack, der wesentlich schneller verputzt ist, als man meinen könnte. Am besten schmecken sie frisch und noch leicht warm aus dem Ofen, deshalb haben diese Käsestangen in der Nähe von meiner Familie oder meinen Freunden noch nie mehr als 24 Stunden überlebt.

Reibekäse - fertig gerieben oder selber reiben?


Zwar mag ich Käsereiben so gerne wie Zwiebelschneiden, jedoch empfehle ich den Käse der Wahl am Stück zu kaufen und selber zu reiben. In fertig geriebenem Käse ist nämlich meistens Stärke o.ä. als Trennmittel enthalten, damit der Käse nicht so sehr zusammenpappt. Ich möchte keine unnötige Stärke in meinem Käse, deshalb reibe ich ihn selber - ist auch günstiger. Den Käse erst kurz vor dem Reiben aus dem Kühlschrank nehmen, dann lässt er sich besser reiben. Für eine bessere Streufähigkeit den fertig geriebenen Käse bis zur Verwendung wieder in den Kühlschrank. Hier nun die Anleitung für meine Käsestangen.



Rezept für Käsestangen aus Blätterteig


ergibt ca. 50-60 Käsestangen (je nach Größe)

Zutaten
2 Packung rechteckiger Blätterteig aus der Kühltheke (je 300g, probiert mal Dinkelblätterteig)
200g Emmentaler am Stück (oder anderer Käse nach Wahl)
1 Bio-Ei, verquirlt
Salz & Pfeffer
etwas Kräuter der Provence, getrocknet
etwas Kümmel

Zubereitung
Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Alle vorhandenen Backbleche mit Backpapier auslegen.

Käse reiben und kühl stellen. Ei verquirlen.

Jetzt zügig arbeiten, da der Blätterteig gerne anfängt zu kleben, wenn er auf Zimmertemperatur kommt.
Blätterteig aus der Packung befreien, aufrollen und auf zwei großen Brettern auslegen. Bis an den Rand mit dem verquirlten Ei bepinseln. Etwas salzen und pfeffern.

Dann den Käse gleichmäßig über beiden Teigplatten verteilen und mit der Handfläche andrücken, damit beim Formen der Käsestangen nicht zu viel Käse entkommt. Für zusätzlich Würze ca. 1/4 der Fläche mit etwas Kümmel und 1/4 der Fläche mit den Kräutern der Provence bestreuen.

Teig mit einem Pizza- oder Teigroller in gut 2cm breite Bahnen schneiden. Die Länge ist jedem selbst überlassen, meine waren so lang wie mein Mittelfinger. Nun die Käsestange formen. Ich nehme eine Stange hoch und drehe sie an beiden Ende in die entgegengesetzte Richtung um 180° und setze sie sogleich auf das Backblech. Darf ruhig rustikal aussehen. Dabei genügend Abstand zwischen den Käsestangen lassen.

Käsestangen vor dem Backen

Käsestangen auf dem Blech im Ofen bei ca. 220°C Ober-/Unterhitze für ca. 8-10 Minuten goldbraun backen. Durch die hohe Temperatur konnte die Fettpolster den Blätterteig erst aufgehen lassen. Meine kleinen Käsestangen waren nach 8 Minuten fertig. Ich habe 4 Fuhren gebacken, dabei jedoch nur je ein Blech im Ofen gehabt. Vom Blech nehmen, etwas abkühlen lassen und dann servieren. Lecker!

Tipp: Man kann den Blätterteig nach dem Belegen auch aufrollen und aufschneiden. Nur 5 Minuten backen und man diese kleinen Käserädchen hier - auch lecker!

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Freitag, 6. Dezember 2013

Oatcakes: Herzhafte schottische Haferkekse

Manchmal  ist mir nach den ganzen Weihnachtsplätzchen nach etwas Herzhaftem. Gut, ich kann auch selten mehr als 2 bis 3 auf einmal essen. Warum müssen Weihnachtsplätzchen immer süß sein??? Das Rezept für diese "herzhaften" Kekse stammt aus Schottland, wo ich studieren durfte. In Schottland habe ich viele exotische Backwaren wie crumpets, (English) muffins, shortbread, scones und eben oatcakes ausprobiert.

Oatcakes - der Belag muss sein


Zunächst einmal muss man sagen, dass die Oatcakes an sich relativ geschmacksneutral und trocken sind. Deshalb ist das was man auf den Oatcakes isst, so wichtig. Das erste Mal habe ich Oatcakes beim schottischen Abend mit Haggis (traditionelles schottisches Gericht, mit Innereien und Hafermehl gefüllter Schafsmagen) und mit reifen schottischen Cheddar und Chutney gegessen. Lecker! Die Oatcakes gibt es in Schottland in jedem Supermarkt zu kaufen. Als kleine Vorspeise bis die lieben Mitbewohner zum Essen zu Hause sind, sind sie hervorragend geeignet (damals gerne mit dick Butter und besagtem Mature Scottish Cheddar). Man kann sie aber auch mit Räucherfisch, Meerrettichcreme und Preiselbeeren oder Rührei oder Frischkäse und Räucherschinken genießen. Als ich sie das letzte Mal hier in Deutschland nachgebacken habe, habe ich sie mit Ziegenfrischkäse und Tomaten-Zwiebel-Chutney sowie mit Allgäuer Bergkäse und Tomaten-Zwiebel-Chutney serviert. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Die rustikalen Oatcakes dienen also eher als Transfer-Vehikel für andere Zutaten. Die Kombi machts und man kann sich wunderbar rustikale Canapées machen. Hier meine schnelle Version, da es Oatcakes ja hier nicht im Supermarkt gibt.


Rezept für Oatcakes


Ergibt ca. 20 rustikale schottische Haferkekse

Zutaten:
125g Bio-Haferflocken aus dem vollen Korn
1 TL Mehl (ich nehme Dinkelmehl)
12g Butter, geschmolzen
1/4 TL Natron
eine gute Prise Meersalz
1/2 TL brauner Zucker
75ml heißes Wasser
evtl. einige Haferflocken zum Bearbeiten
außerdem: Backblech mit Backpapier ausgelegt

Zubereitung:
Butter schmelzen. Ofen auf 180°C vorheizen.

Die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Dann die Butter und das Wasser mit einem Holzlöffel einrühren bis ein relativ weicher Teig entsteht. Wer will kann den Teig etwas im Kühlschrank ruhen lassen, ausrollen und mit runden Keksausstechern ausstechen. Ich habe dafür keine Geduld. Darum forme ich aus dem Teig ein Rolle und schneide sie in ca. 20 gleich große Scheiben (erst halbieren, dann vierteln, usw.), die ich in ein paar Haferflocken wende und auf dem Backblech verteile. Mit einem Glasboden etwas platt drücken und man hat  weder Verschnitt noch Wartezeit.



Im Ofen bei 180°C ca. 20-25 Minuten trocken backen. Nach dem Backen auskühlen lassen, bevor man sie belädt. Luftdicht lagern.


Tuck in! Eat as many as you want. Try them with some cheddar and chutney.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Kadgeree - wie britisch-indische Paella

Als ich in Schottland gelebt habe, habe ich es geliebt neue Gerichte zu entdecken. Kadgeree ist mir da häufiger über den Weg gelaufen, da alle meine britischen Liebling-TV-Köche (u.a. Nigella Lawson, Jamie Oliver, Gordon Ramsay) alle ein eigenes Rezept haben - es gibt so viele Variationen. Es hörte sich lecker an, jedoch habe ich es nie nachgekocht und darüber nach meiner Rückkehr nach Deutschland nicht weiter nachgedacht. Doch dann hat die Köchin Mrs Patmore in der britischen TV-Serie Downton Abbey Kadgeree ihrer Herrschaft auf dem Frühstücksbüffet serviert. Da habe mich daran erinnert. Da jetzt auch geräucherte Makrele in den meisten deutschen Supermärkten und Discountern erhältlich sind, konnte mich nichts mehr davon abhalten dieses Gericht endlich auszuprobieren.

Was ist Kadgeree?


Kadgeree ist eine Reispfanne aus der britischen Kolonialzeit in Indien - ein echter Klassiker. Entsprechend sind die Gewürze sehr indisch und durch Erbsen (optional), Ei und Räucherfisch erhält es den britischen Touch. Kadgeree wird heute wie damals, wie erwähnt, gerne auf dem Frühstücksbuffet serviert, als hervorragendes Katerfrühstück z.B. zu Neujahr oder einfach als Mittag- oder Abendessen. Obwohl es schnell fertig ist, wäre mir persönlich zu kompliziert, um es verkatert zu kochen, aber es schmeckt auch gut aufgewärmt oder kalt. Es hat was von Paella, nur kommt die Farbe nicht vom Safran, sondern von den vielen leckeren und wärmenden Gewürzen. Probiert es einfach mal aus - es ist ein schönes Rezept für die kalte Jahreszeit. Wie gesagt, es gibt viele Variationen - dies ist meine Küchenelfenvariante.




Rezept für Kadgeree nach Küchenelfenart

Rezept für 2 Portionen
Zubereitungszeit: unter 30 Minuten

Zutaten:
1 Tasse (ca. 220g) Basmatireis auf 2 Tassen kochendes Wasser aus dem Wasserkocher
1/2 TL Gemüsebrühe (hefefrei)
1/2 TL Currypulver (mild)
3 Bio-Eier, hartgekocht
etwas Ghee, Butterschmalz oder Olivenöl
1 mittlere Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 TL Currypulver
1/2 TL Koriandersamen, angetoastet dann zermörsert
1/2 TL Kreuzkümmel (Kumin), angetoastet dann zermörsert
1/2 TL Kurkuma (Gelbwurz)
etwas Chilipulver (nach Geschmack)
ca. 200g Tiefkühl-Erbsen
Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
ca. 175g geräucherte Makrelenfilets
etwas frische Korianderblätter (optional, Petersilie ist eine gute Alternative)
ein Spritzer Zitrone (essentiell)
zum Servieren: evtl. Jogurt, um die Schärfe zu nehmen

Zubereitung:
Zuerst die Eier hart kochen. Meine Methode für hartgekochte Eier: Eier in einen hohen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Auf dem Herd zum Kochen bringen. Dann Herd ausstellen und auf der Kochplatte genau 10 Minuten garen. So haben die Eier für mich die perfekte hartgekochte Konsistenz. Nach dem Kochen Eier abschrecken und beiseite stellen.

Den Basmatireis kochen. Ich verwende die Quellreismethode. Ich gebe eine Tasse Reis in einen Topf mit Deckel. Darüber je 1/2 TL Gemüsebrühenpulver und Currypulver und 2 Tassen kochendes Wasser aus dem Wasserkocher geben. Mit einer Gabel (!) einmal umrühren und auf dem Herd den Reis einmal kräftig aufkochen lassen. Dann die Hitze auf eine relativ geringe Stufe reduzieren, Deckel drauf und 10 Minuten köcheln lassen. Nach der Garzeit vom Herd nehmen und mit der Gabel auffluffen und Deckel wieder drauf geben.

Die Makrelenfilets von der Haut befreien. Ich pochiere sie nicht - wie meist üblich - sondern gare sie im einige Minuten im Reisdampf. Dazu die Makrelenfilets vorsichtig mit der Seite, auf der kürzlich noch die Haut war, auf den fertigen Reis im Topf geben und mit dem Deckel verschließen und einige Minuten garen bis die restlichen Komponenten soweit sind.

Zwiebel und Knoblauch klein würfeln und in einer relativ tiefen Pfanne oder einem Wok erst die Zwiebel in Ghee glasig dünsten, dann den Knoblauch dazu geben. Jetzt alle Gewürze beimengen und mit andünsten: Curry, Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Chilipulver. Die Erbsen hineinkullern lassen, salzen und pfeffern und einige wenige Minuten garen lassen.

Die hartgekochten Eier vierteln. Korianderblätter hacken. Makrelen aus dem Reistopf fischen und mit zwei Gabeln zerfetzen.

Den Reis zu den Gewürz-Zwiebel-Erbsen geben, gründlich durchrühren und abschmecken - evtl. nachwürzen und Schärfe wie gewünscht mit Chilipulver und Curry bestimmen. Fisch und Zitronensaft beigeben, vorsichtige umrühren und kurz erhitzen. Vom Herd nehmen, die geviertelten Eier auf der Reispfanne verteilen und mit Korianderkraut servieren. Enjoy, Your Ladyship, enjoy, Your Lordship!

Mittwoch, 21. August 2013

Türkische vegetarische Frikadellen: Mercimek Köftesi mit Linsen und Bulgur

Ich liebe es, die Gerichte anderer Länder zu erkunden und mit fremdländischen Zutaten zu experimentieren. Die liebe türkische Nachbarin meines Onkels brachte mich auf dieses interessante Rezept, das ich sofort im Internet recherchiert habe. Da ich Linsen (mercimek) und Bulgur total gerne mag, musste ich das Gericht sofort ausprobieren.

Vegetarisch mit türkischem Touch und vegan dazu


Dieses Gericht ist total einfach, lässt sich mit Beilagen problemlos als vegetarierfreundliches Hauptgericht servieren und macht sich auch toll als vegane Option auf einem Büffet. Wenn man es ohne Dip serviert, ist es absolut vegan, da es keine tierischen Zutaten enthält. Attila würde das gefallen! Dies ist meine Version - vielleicht nicht authentisch türkisch, aber lecker und zutatenmäßig erweiterbar.




Rezept für Bulgur-Linsen-Frikadellen (Mercimek Köftesi) nach Küchenelfenart


Rezept für 2 bis 3 Personen als Hauptgericht oder eine kleine Platte voll auf einem Büffet
Zutaten:
1 Tasse rote Linsen
1 Tasse Bulgur, fein
Wasser aus dem Wasserkocher
1 gestrichener EL Gemüsebrühe, hefefrei
1 mittlere Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gehackt
Olivenöl zum Anbraten
1 EL Tomatenmark
1 EL edelsüßes Paprikapulver oder 1 EL Paprikamark
1 TL Kreuzkümmel
etwas Chilipulver
Meersalz & Pfeffer aus der Mühler
zum Garnieren: einige große Salatblätter

Zubereitung in 5 einfachen Schritten:

1. Schritt: Bulgur
Der Bulgur (Weizengrütze) sollte unbedingt fein sein - ich habe ihn im Türkenladen erstanden. Den Bulgur kurz waschen, mit ca. 2 Tassen kochendem Wasser übergießen und in einem Topf kurz aufkochen lassen. Die Gemüsebrühe hinzufügen, mit einer Gabel einmal umrühren und den Bulgur bei geringer Hitze ca. 5 Minuten garen, bis das Wasser aufgenommen wurde. Vom Herd nehmen, mit einer Gabel umrühren und weitere 10 Minuten ausdampfen lassen.

2. Schritt: Linsen
Die Linsen kurz abspülen und in einem Topf mit 1 1/2 Tassen heißem Wasser aufkochen lassen. Das Wassernicht salzen. Die Hitze reduzieren und die Linsen ca. 7 bis 10 Minuten weich garen. Danach vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen.




3. Schritt: Zwiebel-Gewürzmischung
Den Kreuzkümmel in einer heißen Pfanne vorsichtig zum Leben erwecken und antoasten. Anschließend in einem Mörser zermahlen. Ich mag den Kreuzkümmel am liebsten so fein wie möglich. Die Zwiebel in Olivenöl anschwitzen und den Knoblauch hinzufügen. Tomatenmark, Paprika, Chilipulver und Kreuzkümmel hinzugeben und etwas mit anschwitzen.

4. Schritt: Mischen und Formen
Den gegarten Bulgur und die weichen Linsen in eine Schüssel geben. Die angeschwitzte Zwiebelmischung hinzugeben, gründlich salzen und pfeffern und gut durchmengen, so dass sich die Gewürze gut verteilen. Nun die "Frikadellen" formen. Man kann mit der Hand kleine Würstchen formen. Ich hatte eine Schnittverletzung und habe deshalb mit 2 EL Knockerln geformt (wie bei Grießklößchen), die sehr hübsch aussehen. Zusätzlich braten muss man die Knockerln nicht, was mir sehr zusagt.

5. Schritt: Genießen
Man richtet die Mercimek Köftesi auf einer Platte mit großen Salatblättern an. Sie lassen sich lauwarm und auch kalt genießen. Ich habe dazu einen Jogurt-Gurken-Minz-Dip, einen gemischten Salat und frisches Fladenbrot serviert. Afiyet olsun!

Tipp: Am nächsten Tag habe ich die Reste in Spitzpaprika gefüllt und mit gewürztem Mandelmus in einer Tomatensauce überbacken. Noch ein leckeres veganes Gericht!