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Montag, 27. Januar 2020

Jackfruit Aprikosen Curry

Ich liebe die Kombination aus herzhaft, scharf und gleichzeitig süß. Mein Rezept für Jackfruit Curry mit getrockneten Aprikosen fällt genau in diese Kategorie. In die Sauce kann ich mich reinlegen. Aber probiert dieses vegane Version, inspiriert von Natürlich Leckers tollem indischen Aprikosenhuhn (auf YouTube) selber.

Hier ist meine vegane Variante mit indischem Touch.

Aprikosen Jackfruit Curry auf Tomatenbasis indisch


Rezept für Jackfruit Aprikosen Curry


für 2 Personen

Zutaten:
200g Jackfruit, in Stücke
100g getrocknete Aprikosen, in Stücke geschnitten
500g passierte Tomaten
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 TL Currypulver
1/2 TL Garam Masala
eine Messerspitze Kardamon, gemahlen
eine Messerspitze Zimt
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Koriandersamen, gemahlen
1/2 TL Chilipulver
250ml Gemüsebrühe
Salz & Pfeffer
eine Prise Zucker
außerdem:
gekochter Basmatireis als Beilage

Zubereitung:
1. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in feine Würfel schneiden. Zwiebel in einem großen Alugusstopf oder Wok in etwas Öl glasig dünsten. Ingwer, Knoblauch sowie indische Gewürze dazugeben. Etwas mitdünsten lassen.

2. Aprikosen hinzufügen, schließlich die Jackfruit.

3. Passierte Tomaten hineingießen. Behälter der passierten Tomaten mit Brühe auffüllen und in den Topf geben. Salzen, pfeffer und die Prise Zucker hinzufügen.

4. Ca. 20 Minuten köcheln lassen, währendessen den Reis kochen. Schließlich Curry abschmecken und evtl. nachwürzen.

5. Jackfruit Aprikosen Curry mit dem Reis in tiefen Tellern servieren.

Dies ist ein Rezept meiner einfachen #Veganuary 2020 Sammlung.



Meine beiden anderen, neuen veganen Rezepte sind hier verlinkt:


Mac'n Cheese mit einer sämigen Cashewsauce


Kichererbsen Kokosmilch Curry

Samstag, 31. Januar 2015

Sauerkrauteintopf: Deftig und wärmend

Sauerkraut ist ja bekanntlich sehr gesund. Dieser Sauerkrauteintopf ist mal etwas anderes. Ich habe die Idee aus einer kleinen Broschüre von Alnatura - ich fand die Idee super und habe das Rezept ein bisschen für harmonischere Geschmacksbalance angepasst. Vorher habe ich Sauerkraut nur klassisch gekannt oder eben roh mit probiotischer Wirkung. Dieser deftige und vegetarische Eintopf wirkt fast mediterran und ist schön wärmend in der kalten Jahreszeit. Ideales Essen bei Schneetreiben und noch eines dieser Gerichte, das aufgewärmt fast noch besser schmeckt.

Rezept Sauerkrauteintopf deftig


Rezept für Sauerkrauteintopf


Für 3-4 Portionen

Zutaten:
etwas Olivenöl
1 mittlere Zwiebel
2 Knoblauchzehen
450g Bio-Kartoffeln
500ml Gemüsebrühe (hefefrei, wenn nicht hausgemacht)
2 Bio-Paprikaschoten, rot
1 Dose Tomatenstücke
1 EL Agavendicksaft oder brauner Zucker
2 TL Paprikapulver, edelsüß
8 Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter, getrocknet
Salz (nicht jodiert) und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
ca. 200g Bio-Sauerkraut
1 EL Apfelessig

Zubereitung:
Zwiebeln, Kartoffeln und Knoblauch schälen, Paprika von Strunk und Gehäuse befreien. Zwiebeln, Kartoffeln und Paprika würfeln.

Zwiebeln in Olivenöl kurz andünsten. Knoblauch hinzupressen. Kartoffeln hinzugeben und kurz anbraten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und Paprikawürfel sowie Tomatenstücke aus der Dose hinzufügen.

Abschmecken mit Salz und Pfeffer, Agavendicksaft bzw. braunem Zucker, Paprikapulver, Wacholderbeeren sowie Lorbeerblättern. Deckel drauf und ca. 10 Minuten garen lassen. Sauerkraut und Apfelessig hinzufügen und weitere 20 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.

Der Eintopf ist gar, wenn die Kartoffeln weich sind. Ich nehme zum Testen die Fleischgaben, die ich irgendwie niemals für Fleisch verwende (das gibt es ja sowieso selten bei mir). Nochmal abschmecken, eventuell mit Salz, Pfeffer, Süßungsmittel und Essig für die ideale Geschmacksbalance nachjustieren. Danach noch schön heiß servieren.

Sauerkraut im Eintopf


Dazu Bauernbrot, rustikales Baguette, Zwiebelbrot oder Zwiebelseelen reichen. Probiert es mal aus - sehr lecker und schnell gemacht.

Sonntag, 16. Februar 2014

Chili sin Carne: heiß und scharf und ohne Fleisch

Bei Chiligerichten muss man beim Würzen mutig sein. Ob Chili con Carne oder Chili sin Carne, ich habe schon zu viele laffe und langweilige Chilikreationen gegessen. Gerade bei vegetarischem oder veganem Chilis, bei dem der Eigengeschmack des Fleischersatzes nicht hervor sticht, ist es wichtig gut zu würzen. Bei meiner Version von Chili sin Carne verwende ich Sojaschnetzel, deren Konsistenz zumindest an Hackfleisch erinnert, wenn man sie lange genug einweicht. Durch die leckere, nicht-langweile Würzung und angenehme Schärfe ist auch so manchen Fleischfressern unter meinen Freunden ein "¡Qué rico!" entlockt worden. Dies ist ein schöner, würziger und vegetarischer bzw. veganer Eintopf für die kalte Jahreszeit. Schmeckt auch toll aufgewärmt. ¡Que aproveche!




Rezept für Chili sin Carne

Rezept für 4 Portionen

Zutaten:
150g Bio-Sojaschnetzel, fein z. B. von Alnatura (auch erhältlich bei dm)
1 Msp. Chilipulver
1 Prise Salz
ca. 200ml heiße Gemüsebrühe, hefefrei
etwas Olivenöl
1 mittlere Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
2-4 Knoblauchzehen, fein gewürfelt (ich nehme 4)
1-2 rote Peperoni (Chilischoten), ohne Kerne oder Innenhäute fein geschnitten (mir reicht eine)
2 Dosen Tomaten, gehackt
1 Packung passierte Tomaten
200 bis 400ml Gemüsebrühe, hefefrei
2 rote Bio-Paprikaschoten, gewürfelt
1 Dose oder 1 Glas Bio-Mais, abgetropft
1 Dose Bohnen nach Wahl, abgetropft (ich nehme gerne weiße Bohnen statt
Kidneybohnen, lasse sie aber auch oft weg, wie auf dem Bild)
Gewürze (Nachwürzen nach eigenem Geschmack):
1TL Koriandersamen, gemahlen oder selbst zermörsert
1TL Kreuzkümmel, gemahlen oder selbst zermörsert
2TL Agavendicksaft
Meersalz & Pfeffer aus der Mühle
1-2TL Chilipulver
1EL Oregano, gerebelt
1TL Kakaopulver
1/2TL Zimt
frische gehackte Korianderblätter zum Servieren
Toppings: Guacamole, Saure Sahne (nicht vegan), geriebener Cheddar (nicht vegan)

Zubereitung:
Sojaschnetzel in eine Schüssel geben, mit Chilipulver und Salz würzen und mit kochend heißer Gemüsebrühe bedecken. Mindestens 10 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischen Zwiebelwürfel in etwas Olivenöl in einem großen Topf bei mittelhoher Hitze glasig dünsten. Zerkleinerten Knoblauch und Chilischote(n) hinzufügen und mit andünsten. Dann die Koriandersamen und den Kreuzkümmel unterrühren. Sojaschnetzel abgießen und ebenfalls zum Anbraten hinzufügen. Gehackte Tomaten und passierte Tomaten dazugeben und umrühren.

Nun die Paprikaschoten, den Mais und (falls gewünscht) die Bohnen hinzufügen. Ich lasse die Bohnen gerne weg - in einem Championship Chili sind auch keine Bohnen enthalten. Jetzt kräftig würzen mit Agavendicksaft, Salz & Pfeffer, Chilipulver und Oregano. Das Kakaopulver und der Zimt sind für Farbe und Geschmackstiefe. Mit Gemüsebrühe bedecken, umrühren und kurz abschmecken.

Mindest 20 Minuten oder länger köcheln lassen. Nochmals abschmecken und ggf. nachwürzen. Die Scharfe sollte angenehm im Abgang sein.

Heiß mit frischen Korianderblättern servieren. Auf das Chili tue ich gerne Guacamole, Saure Sahne und geriebenen Cheddar. Dann ist es natürlich nicht mehr vegan. Zum Chili kann man Reis, hefefreie Tortillachips oder Brot jeder Art reichen.

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