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Sonntag, 21. Juli 2024

Quiberon: Kulinarischer Rückblick und Rezept für Kir Breton

Die Bretagne muss man gesehen haben. Auf unserer Familienreise im Juni 2024 waren wir selten Essen und haben uns von der Meereslandschaft und vom herrlichen Lebensmittelangebot in Supermärkten sowie Fischläden inspirieren lassen. Hier ein paar der tollen Ausflugsziele auf der Quiberon.

Direkt zum Rezept für Kir Breton springen.

la Roche Percée
Arche De Port Blanc - la Roche Percée

Quiberon Strandblick







Strand von Quiberon

Wandern auf der Quiberon
Wanderung an der Côte Sauvage

Südbretagne kulinarisch - mein Rückblick


Hier sind ein paar meiner kulinarischen Highlights, die ich um Quiberon genießen durfte:



Galette mit Käse und Ziegenkäse gefüllt, dazu Feldsalat


Moules frites und dazu Cidre – werde 
demnächst Miesmuscheln in Cidre garen


Meeresfrüchterisotto mit Crevetten und Krebs


Gourmet-Fischkonserven von La Belle Iloise



Mini Kouign Amanns - in Bäckereien und Biscuiterien riecht es nur so nach guter Butter


Es gibt noch so viel mehr Leckeres, aber das solltet ihr alles lieber selbst erleben.

Gibt es nicht nichs Schöneres als nach einer langen Wanderung einen Cidre am Meer zu genießen, bevor man mit dem Kochen loslegt. Oder besser noch: sich einen Kir Breton zu mixen. Hier ist mein Rezept. Der Cidre in der Bretagne außergewöhnlich gut. Ich mag den trockenen Cidre (cidre brut) dafür am liebsten.

Rezept für Kir Breton



Zubereitungszeit: 2 Minuten

Portionen: für 2 Personen

Zutaten

  • ca. 400 ml bretonnischem Cidre (brut also herb)
  • 2 cl Crème de Cassis
  • Eiswürfel

Zubereitung

  1. Eis nach Belieben in zwei Gläser füllen – ich nehme Sektgläser aus dem Ferienhaus. 
  2. Ungefähr 400 ml bretonischen Cidre (brut) auf die Gläser verteilen
  3.  Je 2 cl Crème de Cassis hinzugeben. 
Kir Breton schmeckt auch ohne Eis und ohne Meerblick.

Schaut hier bei mir vorbei:





Küchenelfe - auch hier zu finden: linktr.ee/kuechenelfe 


Sonntag, 3. Juli 2022

Video: Nizza-Salat

Nizza-Salat oder salade niçoise ist ein toller Sommersalat. Er braucht etwas Vorbereitung, ist aber eine vollständige Mahlzeit. Probiert ihn aus. 

Natürlich ist da nicht der richtige salade niçoise, aber was heißt schon der richtige? Jeder Esser interpretiert richtig echt anders. Das ist meine Interpretation hier in Kurzform im Video zu sehen.



Zutatenliste:

Romanasalat
Gurke
Tomaten
Kartoffeln
Bohnen
hartgekochte Eier
Thunfisch in Olivenöl
Oliven
Dressing mit Dijonsenf

Küchenelfe - auch hier zu finden: linktr.ee/kuechenelfe

Montag, 9. Juni 2014

Zitronentarte: erfrischend und nicht zu süß

Im Frühling und Sommer mache ich gerne diese Zitronentarte. Zwar stehen die meisten Menschen bei großer Hitze draußen nicht gerne am heißen Backofen, jedoch will ich auf selbstgebackenen Kuchen nicht verzichten. Vor allem, wenn er so cremig und erfrischend ist. Diese Zitronentarte mit Mürbeteig und fluffiger Frischkäse-Zitronencrème ist leicht und nicht zu süß. Zudem ist sie schnell gemacht. Sie erinnert ein wenig an Omas Käsekuchen und an American Cheescake, nur eben mit Französischem Touch und weniger süß. Man kann sie lauwarm und kalt genießen.

Zitronentarte mit Mürbeteig


Rezept für Zitronentarte


Dieser Kuchen ergibt ca. 12 Stücke

Zutaten:
Für den Mürbeteig:
250g Mehl
75g Zucker
2 Bio-Eier
125g geschmolzene Butter, flüssig
1 Prise Salz, nicht jodiert
ca. 1 TL Zitronenabrieb von 2 Bio-Zitronen
Für die Frischkäse-Zitronenfüllung:
4 Bio Eier
120 Frischkäse, Doppelrahmstufe
1 EL Schmand oder Saure Sahne
1 Päckchen (bitte nicht mit Vanillin) oder 1 EL Vanille-Zucker 
Saft von 2 Bio-Zitronen
Rest vom Zitronenabrieb 
Außerdem: Eine Tarteform mit lösbaren Boden oder ein 26er Springform
Zum Servieren: 1 gehäufter EL Puderzucker oder Agavensüße

Zubereitung:
Bio-Zitronen abreiben, aufschneiden und auspressen.

Mürbeteig herstellen. Dazu alle Zutaten rasch zu einem geschmeidigen Ball verkneten und in Folie gewickelt im Kühlschrank für ca. 30 Minuten ruhen lassen. 

Backofen auf 200°C Unter-/Oberhitze vorheizen. Form ausfetten (ich nehme dazu einen Pinsel oder Küchenrolle und den Rest der geschmolzenen Butter aus dem Topf).

Den entspannten Teig in der Form verteilen. Ich habe in der Springform den Rand bis zur Hälfte hoch gezogen. Den Mürbeteig im Ofen für 10 Minuten vorbacken.

Währenddessen die Füllen herstellen. Eier, Frischkäse, Schmand, V-Zucker, Zitronensaft und -abrieb mit einem Handmixer oder in einer Küchenmaschine zu einer fluffigen Masse rühren. Die Masse auf dem vorgebackenen Mürbeteig verteilen und glatt streichen.

Im Ofen bei 200°C Unter-/Oberhitze für ca. 30 Minuten backen. Danach etwas auskühlen lassen und mit Puderzucker o.ä. bestäuben.

Eine schöne frische Tarte für die Kaffeetafel oder als Nachtisch.

Mittwoch, 11. September 2013

Pflaumen Claufoutis: Französischer Nachtisch zwischen Auflauf und Kuchen

Die Pflaumensaison muss man ausnutzen. Letzte Woche habe ich euch meinen Pflaumen Crumble vorgestellt - diese Woche ist Pflaumen Clafoutis dran: ein französischer Nachspeisen-Klassiker. Die erste Clafoutis, die ich vor Jahren probiert habe, war eine Schokoladenclafoutis und ich war von der Konsistenz begeistert.

Die Clafoutis, die Clafoutis


Die Clafoutis ist in Frankreich ein sehr beliebter Nachtisch und es gibt sie in vielen Varianten. Man serviert sie noch warm, mit Puderzucker bestäubt und evtl. dazu noch Vanilleeis. Die Clafoutis ist ein Hybrid aus Auflauf und Kuchen. Der Teig ist fast so flüssig wie ein Crêpeteig, wird aber im Ofen wunderbar fest und fluffig. Hier ist meine Version mit Pflaumen - ein leckerer und schneller Nachtisch.




Rezept für Clafoutis mit Pflaumen

Rezept für ca. 6 Portionen
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten
Zutaten:
750g frische, feste Pflaumen
3 Bio-Eier
75g Zucker - ich nehme Roh-Rohrzucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
1 Becher (200ml) Sahne
50ml Vollmilch
45g Mehl - ich nehme Dinkelmehl Typ 630
Backform: Auflaufform (20 x 30cm) oder eine hohe runde Form - ich nehme eine Quicheform
außerdem: 1/2 EL Butter und 1 EL Zucker zum Auskleiden der Form, Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:
Zuerst den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. Mit der Haut nach unten in die gebutterte und gezuckerte Backform geben.

Eier mit Salz, Zucker und Vanillezucker mit einem Mixer schaumig schlagen, bis die Mischung eine hellgelbe Farbe angenommen hat. Dann Milch und Sahne hinzugießen und nochmals durchmixen. Zum Schluss das Mehl hineinsieben und unterrühren.

Den sehr flüssigen Teig vorsichtig in die vorbereitete Form mit den Pflaumen gießen. Im Backofen auf mittlerer Schiene bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 35 bis 40 Minuten goldbraun backen.

Die Clafoutis noch warm mit Puderzucker servieren. Wenn die Clafoutis kalt wird fällt sie in sich zusammen, da keine Backtriebmittel im Teig sind und der Teig allein durch die Eier hochgeht. Darum nach dem Backen rasch servieren. Bon appétit !

Mittwoch, 4. September 2013

Pflaumen Crumble - das Beste vom Streuselkuchen

Im Altweibersommer ist Pflaumen- und Zwetschgenzeit. Mein Pflaumen-Crumble-Rezept schmeckt wunderbar im Spätsommer und wenn es langsam etwas kälter wird. Die Pflaumen kann man auch gegen jede beliebige Frucht austauschen - Bananen und Birnen kann ich aber eher nicht empfehlen.

Der Crumble - ein französisch-deutsch-britisches Rezept indeed


Ein Crumble ist eine wunderbare Erfindung: schnell und einfach und soo lecker. Ich habe dieses Rezept zum ersten Mal in Schottland gegessen. In meiner WG in Edinburgh war dies unser Standardnachtisch und ist super bei unseren größtenteils französischen Gästen angekommen und auch die Schotten waren begeistert. Crumble ist in Großbritannien sehr beliebt. Das Rezept hatte mein damaliger französischer Mitbewohner auf Französisch irgendwo aus den Tiefen des Internets und ich habe es mir abgeschrieben. Der Crumble aux prunes natürlich durch meinen deutschen Einfluss entstanden, weil ich sehr gerne Pflaumen essen. Well then, tuck in and enjoy the plum crumble!




Rezept für Pflaumen Crumble

für 4 bis 6 Portionen (je nach Hunger)
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten (mit Backzeit und Saubermachen)

Zutaten:
ca. 1kg schöne, reife Pflaumen
150g Mehl - ich nehme Dinkelmehl
150g braunen Zucker - ich nehme Roh-Rohrzucker
125g Butter
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
eine Prise Salz
Zimt & Zucker (nach Geschmack), gemischt
Form: eckige Auflaufform oder Quicheform

Zubereitung:
Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. Die Pflaumen in der Auflauf- oder Quicheform verteilen bis der Boden bedeckt ist. Mit der Zimt-Zucker-Mischung bestreuen - wenn die Pflaumen saurer sind, kann man etwas mehr verwenden.

Mehl, Zucker, V-Zucker und Salz in einer Schüssel vermengen. Die Butter sollte kalt, aber nicht zu hart sein. Butter in Würfel schneiden und zu den trockenen Zutaten geben. Mit einer Gabel, einem Holzlöffel mit Loch, den Knethaken eines Handmixers oder den Finger einarbeiten, bis krümelige Streusel entstehen. Wenn man den Crumble zu lange mit den Händen bearbeitet, wird die Butter weich und die Streusel werden nicht so schön. Deshalb greif ich lieber zu Gabel oder Holzlöffel.

Die Streusel über den vorbereiteten Pflaumen verteilen und im Backofen ca. 25-30 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze backen. Die Streusel sollen schön gebräunt sein und die Pflaumen ihren Saft abgegeben haben.

Man serviert den Crumble warm mit Schlagsahne, gutem Vanilleeis oder custard (britische Vanillesauce, Rezept für meine schnelle Vanillesauce hier). Ich esse den Crumble am liebsten pur. Der Crumble ist ein schöner Nachtisch für kalte Tage (toll nach einer Suppe oder einem Curry) und exzellent für die Kaffetafel geeignet. Ich esse eventuelle Reste auch lauwarm zum Frühstück. Enjoy!


Wie sang schon Adele: When the sky falls, then eat crumbles...

Mittwoch, 10. Juli 2013

Flammkuchen rustikal mit Kartoffeln, Fenchel und Schafskäse

Schon als Heranwachsende mochte ich Flammkuchen - damals kannte ich nur die tiefgefrorene Variante (Speck & Zwiebeln oder Apfel-Zimt) mit dem geflochtenen Rand. Wenigstens waren, anders als bei Fertigpizza, keine Geschmacksverstärker in der Sauce. Richtigen Elsässer Flammkuchen oder tarte flambée alsacienne aus dem Holzofen habe ich das erste Mal auf einer Studienfahrt in der Oberstufe nach Straßburg genossen. Er war hauchzart, knusprig und klassisch mit Speck und Zwiebeln belegt. Das es für Flammekueche bzw. Franzosenpizza viel mehr Möglichkeiten gibt als nur den klassischen Belag habe ich erst in meinem Auslandssemester in Paris erfahren. Dort liefert der Pizzadienst nach Wunsch Pizza mit Crème fraîche anstatt Tomatensauce. Und dort habe ich während der Einführungstage in einem alten Pariser Gewölbekeller im 1er Arrondissement eine wahre Flammkuchenorgie mit holzofenfrischen Flammkuchen miterlebt. Als wir dachten wir könnten kaum mehr von den auf Holzbretter servierten herzhaften Flammekueche (mit allem Erdenklichen: Hackfleisch, Speck, Kartoffeln, Gemüse jeder Art, Ziegenkäse mit Honigglasur, Pilze, Reibekäse, etc.) verdrücken, wurde auch schon der Nachtisch-Flammkuchen serviert (Apfel-Zimt, Birnen, Banane-Schokolade, etc.). Es war unglaublich!

Nach meiner Rückkehr nach Deutschland habe ich versucht dieses Geschmackserlebnis nachzukreieren. Einiges Experimentieren war nötig, um die Mischung für den knusprigen Teig zu finden. Der Teig ist wirklich super schnell zusammengerührt und lässt sich wunderbar hauchdünn ausrollen. Beim Belag sind einem ja keine Grenzen gesetzt. Für meinen ersten, hoffentlich inspirierenden Rezepte-Post auf meinem Blog habe ich mir eine rustikale Variante mit Kartoffeln, Fenchel und Schafskäse ausgesucht, die ich sehr gerne mag. Voilà.




Rezept für Flammkuchen mit Kartoffeln, Fenchel und Schafskäse

Rezept ergibt ein Blech, für 2 Personen
Zubereitungszeit mit Backzeit: ca. 35 Minuten 

Zutaten:
Für den Teig
250g Mehl - ich nehme Bio-Dinkelmehl Typ 630
125ml lauwarmes Wasser
2 EL mildes Pflanzenöl
eine gute Prise Salz
Für die Sauce
1 Becher (200g) Crème fraîche
Kräuter der Provence, Pfeffer
Für den Belag
3 mittlere Bio-Pellkartoffeln, gerne vom Vortag, festkochend
eine kleine Fenchelknolle
200g Schafskäse (gerne den vom Türken)
2 EL natives Olivenöl
Salz & Pfeffer
Kümmel, Fenchelsamen
außerdem: Backblech, Backpapier

Zubereitung in 5 Schritten:
1. Schritt: Teig herstellen
Zutaten für den Teig zu einem geschmeidigen Teig verkneten (eine Küchenmaschine mit Knetkaken hilft zu Anfang - geht aber auch mit der Hand), Teig zu einem Ballen formen und abgedeckt ca. 10 Minuten ruhen lassen. Währenddessen Sauce und Belag vorbereiten. Nach der Ruhezeit Teig noch einmal mit der Hand durchkneten und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech ausrollen (ich nehme gerne eine saubere Bierflasche zum Ausrollen).

2. Schritt: Sauce aus Crème fraîche
Crème fraîche mit Kräutern der Provence und frisch gemahlenem Pfeffer verrühren und auf dem Teig mit einem Esslöffel verstreichen. Dabei einen Rand von ca. 1cm lassen. Wer es etwas fettarmer will, kann statt Crème fraîche auch Schmand verwenden (der findet sich nicht im Kühlregal, sondern zumeist bei der Kondensmilch). Schmand (20% Fett) habe ich eigentlich immer da - ist super für Kräuterdips.

3. Schritt: Belag vorbereiten
Fenchel säubern, vierteln und in dünne Scheiben schneiden und mit dem gewürfelten oder grob zerbröckelten Schafskäse auf dem Blech verteilen. Kartoffeln, falls gewünscht, pellen und in gefällige Scheiben schneiden. Olivenöl mit ordentlich Salz, Pfeffer und etwas Kümmel in einer Schüssel verrühren, Kartoffelscheiben hinzufügen und schwenken. Das dient dazu, dass die Kartoffeln schön bräunen und nicht fade schmecken. Die Kartoffelscheiben ordentlich mit der Schnittfläche nach oben über dem Flammkuchen verteilen und Fenchelsamen darüberstreuen. Der Belag sollte nicht zu dick sein.





4. Schritt: Backen
Blech in den vorgeheizten Backofen schieben und bei 180°C Umluft (oder 200°C Ober-/Unterhitze) ca. 15-20 Minuten backen, bis der Belag und der Teig an den Rändern schön gebräunt ist.

Wunderbar soll auch ein Pizzastein funktionieren - leider habe ich damit noch keine Erfahrungen gemacht. Würde dafür den Teig in mehrere kleinere Portionen aufteilen.

5. Schritt: Genießen
Den Flammkuchen vom Backpapier lösen und am besten auf einem großen Holzbrett servieren. Dazu passt ein frischer Salat und ein guter Wein. Lecker! Bon appétit ! 

Was würdet ihr auf den Flammkuchen tun? Birnen und Gorgonzola oder Zucchini, Tomaten und honigglasierter Ziegenkäse?  Was fällt euch noch ein?